Krallenzehe

Bei der Krallenzehe handelt es sich um eine kombinierte Verkürzung der Streck- und Beugesehnen des Fußes. Das betroffene Zehengrundgelenk ist überstreckt, während Mittel- und Endglied in Beugehaltung fixiert sind. So kommt es zu der typischen erhobenen krallenartigen Zehenstellung. Im fortgeschrittenen Stadium erreicht die Zehe den Boden nicht mehr und das Zehengrundgelenk kann luxieren (auskugeln). Durch das Schuhwerk entstehen schmerzhafte Druckschwielen auf dem Zehenrücken.